DIY Festival BOOMBOX

 27. August 2015
DIY
DIY Portable Box

Das Hurricane ist ja schon ein paar Wochen her, aber in der Woche davor ( :P) habe ich eine tragbare Box gebastelt. Das ist garnicht so schwer wie man meint, allerdings könnte man hier ein wenig genauer Arbeiten.

So eine Box sollte man auslegen. Dazu findet man im Hifi-Forum endlos viele Threads, die auch mir sehr weitergeholfen haben. Ich habe dort die gängige Simulationssoftware entdeckt und einfach mal versucht mein eigenes Gehäuse auf die gewünschte Frequenz (Bass obviously) auszulegen. Man merkt deutlich den Unterschied zwischen Deckel auf und Deckel zu.

Die Box hat das Festival gut überstanden, ordentlich Krach gemacht und der Akku hatte nach ordentlicher Nutzung noch eine Restspannung von genau 12V (Bei vollem Akku hat er so 13V, bei 11 sollte man Abschalten, wegen der Tiefenentladung). Also not bad at all!

Zutaten

So eine Box ist garnicht ohne. Das Holz sind alte Schrankböden aus dem Sperrmüll, also 0 €. Wenn man Spanplatte aus dem Baumarkt möchte, so ist man unter 20€ dabei.

Die zwei Lautsprecher sind Visaton Full Range Speaker insgesamt 30€

Der Akku hat 12V auf 12Ah und ist von Multipower, kostet 25€

Dann sollte man ein Voltmeter einbauen, kostet ab 60 Cent

Eine Autosicherung mit 2A und entsprechende Halterung gibts bei Ebay für kleines Geld

Ganz wichtig: Der Verstärker. Beliebt ist der Kinter 500 für 17€

Dann sollte man ein Ladegerät für den Akku haben, kostet 20€

Dazu kommt ein wenig Kabelkleinkram wie Schalter, Flachstecker, DC-Stecker (3mm/6,3mm)   und Klinke auf Chinch.

So landet man ganz schnell mal bei 100€

Aufbau

Das Holz habe ich mit der Stichsäge geschnitten. Wenn ihr zugang zu einer Kreissäge oder einer Kapsäge habt, bitte benutzt die. Dann wird alles viel, viel sauberer. Das letzte was ihr bei eurem Lautsprecher wollt, sind Sauggeräusche.

Im Bild rechts sehr ihr die Maße für mein Chassi. Das ist auf meine Lautsprecher ausgelegt und drückt die Frequenz um die 60, 70 Hz nach oben. Wenn ihr andere Speaker benutzt funktioniert das ganze nicht mehr richtig!

Üblicherweise verleimt man das Holz dann einfach, da ich aber wenig Lust hatte die ganzen Platten abzuschleifen, habe ich den Leim einfach als Dichtmittel genommen und mit Schrauben nachgeholfen. Daher ist frisches Holz aus dem Baumarkt vermutlich die bessere Wahl.

Die Elektronik ist eigentlich nicht sehr komplex. Man verbindet die Batterie mit der Sicherung, danach kommt der Schalter, da kommt der Stecker ran und wieder zur Batterie zurück.

Achtung! Wenn ihr den Stecker lötet, achtet gut darauf das ihr die Kabel nicht verwechselt. Wenn der Kinter verpolt wird, hilft es auch nicht den geplatzten Elko auszutauschen (ist mir passiert, hab ich probiert, hat nicht geholfen). Der ist dann hinüber…

Dann braucht man nur noch Kabel an die Lautsprecher zu löten, und die mit dem Stecker im Kinterzubehör zu verbinden.

Um die Löcher für die Lautsprecher auszusägen empfiehlt sich entweder die gute alte Stichsäge oder besser wäre eine Lochsäge für die Bohrmaschine.

Man kann auch Löcher für die Kabel in den Zwischenwänden vorsehen, oder oben, wo der Deckel aufliegt, Vertiefungen einsägen.

Tragegriffe und ein Truhenverschluss erleichtern den sicheren Transport.

Um die Batterie zu sichern habe ich einen Gummriemen verwendet

Galerie

Und wie immer, zur Galerie:

DIY Tragbarer Lautsprecher

2 Kommentare

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